Stefan Noelle ist Liedermacher, Schlagzeuger und Percussionist. Er schreibt poetische deutsche Texte und schöne Musik. Aufgenommen mit über 30 Gästen aus der Münchner Musikszene erschien am 23. September 2022 sein zweites Album WIE ES MICH ZIEHT. Ab Oktober 2022 wird er auch wieder als Gastgeber seiner Nachbarschafts-Jazzreihe BE MY GUEST auf der Bühne stehen.

Dienstag, 27. September 2022


Zum heutigen Release-Konzert im Münchner Lustspielhaus ist in der Süddeutschen Zeitung eine fantastische Rezension erschienen, die zu lesen sich lohnt. Ich verlinke das HIER. Unter der Überschrift "Der Musiker und sein Meisterstück" würdigt Oliver Hochkeppel "Wie es mich zieht" als ". . . Ausdruck vollendeter Reife. In Noelles Liedern paart sich außergewöhnliche Beobachtungsgabe mit wachem Geist, zuzüglich einem breiten, aber sicheren Geschmack und der Liebe zur Sprache und Poesie." Danke für diese schönen Zeilen!

 

Freitag, 23. September 2022


Das Album ist da! Man kann es streamen und weltweit hören. Oder man kann es als Fotoalbum bei mir kaufen, direkt hier über den Shop. Zur Feier des Tages veröffentliche ich heute auch das Video von der Studio-Aufnahme des Chansons "Die Ewigkeit lügt" mit dem Ensemble Quadro Nuevo. Wie die Fotos im Album ist es von Lena Semmelroggen aufgenommen worden. Geschnitten haben wir es gemeinsam. Kommende Woche ist das Album "CD der Woche" im Saarländischen Rundfunk auf SR2.

 

Montag, 19. September 2022


Noch vier Tage, dann erscheint mein Album "Wie es mich zieht" auf den Digitalplattformen dieser Welt, der Link dazu ist HIER. Mein Herzensprojekt der letzten drei Jahre. Mit 13 Liedern, mit über 30 musikalischen Gästen aus "meiner" Münchner Szene: Quadro Nuevo mit Evelyn Huber, Gerd Baumann, Vera Klima, Wolfgang Schmid, das Barock-Jazz-Duo FLOW mit Hugo Siegmeth und Axel Wolf, Andrea Hermenau, Abathar Kmash, Christian Ludwig Mayer, mein alter Weggefährte Alex Haas (hier am Banjo), die Studio-Cats Alex Klier, Jan Eschke, Manfred Mildenberger, Wolfgang Roth, Wolfram Winkel, Sam Hylton, Benni Schäfer, Gerd Fink, Mario Korunic, Anna Rehker, Otto Schellinger, meine Bandmitglieder Max Braun, Adrian Reiter und Nikolaus Reichel und und und . . .

Das Album gibt es natürlich auch als CD und - ab November - als Vinyl-Platte. Und hier habe ich mich ganz bewusst entschieden, einen eigenen und sehr aufwendigen Weg zu gehen. Das "Cover" für die Tonträger ist kein normales LP-Cover oder gar ein kleinformatiges CD-Cover. Es ist ein Fotobuch im Format 32 x 32 cm, mit 64 Seiten, brilliant gedruckt auf offenem, leicht rauhen Papier, handgefertigt, handkonfektioniert. Sowohl die Vinyl-LP als auch die CD liegen diesem Fotoalbum bei. Es zeigt mich und meine Gäste beim Aufnehmen der Lieder im legendären Mastermixstudio in Unterföhrig. Die Fotografin Lena Semmelroggen hat den Spirit dieser Aufnahmesessions in 45 wunderschönen Schwarzweißfotos kongenial eingefangen. Alle Songs sind immer gemeinsam in einem Raum aufgenommen. Für mich - und für uns alle - waren das sehr schöne Momente, denn die Sessions waren 2020 und dann direkt am Ende des zweiten Lockdwons 2021. Es ist ein Coffeetable-Book zum Blättern, versehen mit kleinen Bemerkungen und Anekdoten zu meinen Gästen, ein Schmuckstück, oder, wie eine bekannte Münchner Buchhändlerin sagen würde, eine "Galanterieware".

Über den regulären Handel kann ich das Album nicht verkaufen, weil ich es zu Preisen weitergeben müsste, die nicht mal meine Kosten decken. Deswegen vertreibe ich dieses Musik-Poesie-Foto-Album hier direkt über meine Webseite unter der üblichen Rubrik Shop.

 

 

Dienstag, 26. Juli 2022

50 Jahre Olympische Spiele in München. Seit Wochen ist dieses Jubiläum auf allen Kanälen präsent. Heute nehme ich das zum Anlass, meine Hommage an den Olympiapark in meiner Nachbarschaft auf allen üblichen Plattformen zu releasen. „Die Trümmer dieser Stadt (Olympiapark)“ ist auch Bestandteil meines Albums „Wie es mich zieht“, das am 23. September erscheint. Das Lied ist hier zu finden: https://listen.music-hub.com/unMZZn

Den Olympiaturm sehe ich von zu Hause, im Park gehe ich spazieren oder laufen, am 17. August werde ich mit dem Ensemble Ogaro ein Konzert auf der großen Seebühne spielen. Ich kenne den Park, seit ich 15 bin. Das Theaterfestival 1980 war meine Initialzündung, am selben Ort, wo heute Tollwood stattfindet. Im Theatron sah ich Konstantin Wecker und Willy Michl, aber auch Bands wie Guru Guru oder Inker&Hamilton, in der Halle sah ich Led Zeppelin und Dizzy Gillespie, Bob Dylan, Lionel Hampton, Prince und Sammy Davis Jr., im Stadion die Stones, natürlich.

Die Architektur von Park und Gebäuden ist immer wieder von Neuem schön anzusehen, ich finde sie im wahrtsen Sinne des Wortes erbaulich. Die Gestalter wollten ein Zeichen setzen gegen Monumentalismus und Gewalt, gegen kriegerisch-herrschaftliche Machtbauten wie z.B. das Berliner Stadion von 1936. Es ist ihnen auf großartige Weise gelungen.

Mit jedem Schritt, den ich auf den Hügeln des Parks gehe, ändern sich meine Blickachsen. BIn ich eben noch auf einer Wiese mit vielen anderen Leuten, gehe ich um eine Kurve und bin plötzlich allein. Dieses Phänomen erinnert mich immer an das Spazieren durch Venedig, da ist es ähnlich. Kurzum - ich liebe den Olympiapark. Aber ich will nie vergessen, dass er auf dem Münchner Kriegsschutt errichtet wurde, auf der Hinterlassenschaft von Diktatur, Tod und Verwüstung.

Das Video zum Lied habe ich schon vor zwei Jahren zum 75. Jahrestag des Einmarsches der Amerikaner in München veröffentlicht. Ich würde mich freuen, wenn sich der Song nun noch mehr verbreitet. Viele Stadtführerinnen kennen ihn schon . . .

Und ich kann nur empfehlen, den Park zu besuchen und zu erkunden, mit seinen japanischen Ecken wie dem Kirschbaum-Hang oder dem herbstlich knallgelb gefärbten Gingko-Hain, mit der Blütenpracht der wilden Obstbäume am Südhang, mit dem Panorama vom Olympiaberg und dem schräg sich duckenden Recycling-Wallfahrtsort von Väterchen Timofei.

Vielleicht begegnen wir uns.

 

Dienstag, 28. Juni 2022

Am nächsten Freitag, den 1. Juli gibt es endlich mal wieder einen ganzen Abend mit Liedern von mir: In der Schrottgalerie Friedel in Glonn im Münchner Südosten. Da spiele ich viele Songs des kommenden Albums "Wie es mich zieht" und ein paar andere dazu. Ich bin dort solo zu Gast, nur mit meiner Gitarre.

Die nächsten Wochen stehen jetzt immer mehr im Zeichen der Veröffentlichung von im September. Promotion-Kontakte wollen gepflegt, Promo-Exemplare des Albums wollen verschickt werden. Weil die Drucksachen und die Tonträger nicht im selben Haus gefertigt werden können, habe ich alle 650 Alben der CD-Auflage selber von Hand bestückt oder "konfektioniert", wie es so schön heißt. Das hat mir Spaß gemacht, weil mir während dieser Arbeit bewusst wurde, dass ich ja so jedes einzelne Teil einmal persönlich in der Hand gehabt habe. Hoffentlich treffen die 350 Vinyl-Scheiben bald ein, ich kann es kaum erwarten, diesen Vorgang zu wiederholen. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei Sabine Schmid, Reiner Hofer und Lutz Widmaier von Schmid/Widmaier Design & Kommunikation für die wunderbare Gestaltung des Albums und bei der Druckerei Vogl in Zorneding, die ebenfalls hervorragend gearbeitet hat. Wer schon ein Album bestellt hat, darf sich freuen!

 

Samstag, 23. April 2022


In der vergangenen Woche habe ich endlich die Pressungen von CDs und Vinyl-LPs für mein neues Album WIE ES MICH ZIEHT beauftragt. Das "Cover" - also die 64-Seiten-Fotobuch-Sonderdrucksache im LP-Format steht kurz vor der Übermittlung der Druckdaten. Es geht jetzt also mit großen Schritten in Richtung Ziel. Am 23. September wird WIE ES MICH ZIEHT auf meinem eigenen Label ELEFANT ELSON erscheinen. Das Münchner Release-Konzert ist am 27.9. im Lustspielhaus. Ich freue mich auch sehr, dass ich soeben Unterstützung für mein Tour-Booking gefunden habe. Das fühlt sich super an. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich dann auch wieder mehr von mir hören lassen als in den vergangenen zwei Jahren.

 

Sonntag, 10. April 2022


Es gibt eine neue Band in der Stadt. Seit einem Auftritt im Innenhof des Münchner Stadtmuseums im vergangenen September habe ich mit Anna Rehker/Cello, Abathar Kmash/Oud und Wilbert Pepper/Kontrabass an unserem Ensemble MET IN MUNICH gearbeitet. Jetzt haben wir mit unserem Crossover-Mix ein paar Demo-Videos aufgenommen, eine Facebook-Seite und einen Instagram-Account eröffnet und sind bereit für Live-Konzerte. Mitreißende Kammermusik zwischen Klassik und orientalischer Musik, mit lateinamerikanischen und Pop-Einflüssen. MET IN MUNICH ist also quasi ein Corona-Baby, und es wird wachsen.

 

Freitag, 4. Februar 2022 

Ein toller und für mich seltener Abend - meine Premiere mit dem bekannten PERA-Ensemble, vor ausverkauftem Haus in Innsbruck. Tolle Solisten allesamt: Thomas Boysen/Barockgitarre, Theorbe; Anna Zimre/Gambe; Dmitri Lepekhov/Barockvioline; Volkan Yilmaz/Ney; Serkan Halili/Qanun; Mehmet Yesilcay/Oud + musikalischer Leiter. Ende Mai geht es weiter mit einer Barockoper-Produktion!

 

Montag, 31. Januar 2022

Wie schön, dass wir trotz Corona weiter unser Kammerspiel LIPPENROT auf Tournee spielen können. Wir, das sind in diesem Fall meine famose Kollegin Jutta Speidel und ich. Auf dem Foto stehen wir im schmuckkästchenhaften Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg an der Saale auf der Bühne.

 

Freitag, 30. Juli 2021


Seit dem Frühjahr 2020 habe ich an einer neuen Spieltechnik für die Rahmentrommel gearbeitet. Es war eine zufällige Entdeckung, die ich nach und nach zu einem modularen System weiterentwickelt habe. Weil es um bestimmte Fingerkombinationen geht, nenne ich die Technik FINGER PATHS. Am kommenden Dienstag, den 3. August darf ich sie auf dem Festival Channel des TAMBURI MUNDI Festivals in Freiburg im Gespräch mit Murat Coskun vorstellen. Diese neue Framedrum-Technik ist mit dem Konzept der Rudiments verwandt, die die Basis für das Trommeln mit Sticks darstellen. Ein Tutorial in Form eines 22-Seiten Buchs und eines Lehrvideos ist ab sofort hier verfügbar.

 

 Sonntag, 7. März 2021

Das Crowdfunding für mein zweites Album steht endlich in den Startlöchern. ICH BIN NOCH DA wird ein Poesie-Musik-Foto-Album der besonderen Art. Es bringt mein Liedermachen und meine gute Vernetzung in der Münchner Musikszene zusammen. Auf jedem Track gibt es einen oder mehrere Gäste, die diese Aufnahme mit ihrem Spiel einmalig machen. Wir nehmen so auf, wie ich es liebe: Live und ohne Overdubs, im Old-School-Ambiente des Mastermix-Studios in Unterföhring, gemeinsam in einem großen Aufnahmeraum. Das besondere Flair dieser Aufnahmen fängt die wunderbare Fotografin Lena Semmelroggen in ihren Bildern kongenial ein. Aus der Fülle dieser tollen Fotos wuchs die Idee, aus dem Musik-Album auch ein Fotoalbum zu machen. Über den Prozess der kreativen Zusammenarbeit, den Spaß und die Konzentration im Studio, die gegenseitige Inspiration . . .

In Zeiten ohne Bühnen mache ich also ein Produkt, das sich von einer "normalen" CD sehr unterscheidet. Im Format 30 x 30 cm entsteht ein schönes Fotobuch über diese hoffentlich nie aussterbende Art der künstlerischen Arbeit. Das Album gibt es in Vinyl und als CD (im selben großen Format mit entsprechendem Tray). Es enthält neben einigen mir wichtigen Liedern der letzten Jahre auch zwei neue Songs, die ich noch nie live gespielt habe. Über 30 Kolleg*innen der Münchner Szene sind als Gäste zu hören. Ich möchte etwas produzieren, das man gern in die Hand nimmt, wenn man sich mit einem Getränk der Wahl in behaglicher Atmosphäre meine Musik anhört.

Jede Unterstützung für dieses ambitionierte Projekt ist willkommen: Die Vorbestellung des Albums; ein sehr kleiner oder nicht ganz so kleiner Betrag in freier Unterstützung; die Buchung eines meiner "Dankeschön"-Angebote vom Dichten auf Bestellung über das Teilen meiner Erfahrung als Liedermacher/Texter/Komponist/Drummer/Rahmentrommler bis zu privaten Hauskonzerten (wenn die wieder möglich sind). Ich freue mich über alle, die mich auf diesem Stück des Weges begleiten!

 

 

Freitag, 19. Februar 2021

Heute Abend läuft zum ersten Mal ein Stream mit Liedern von mir im Netz. Unter dem Titel „Ich bin noch da" spiele ich mit meiner Band neun Lieder, hauptsächlich aus den letzten zwei Jahren. Ich verdanke das den Kollegen von Quadro Nuevo – Mulo Francel organisiert und präsentiert, Andreas Hinterseher sorgt für Ton und Bild, Didi Lowka für die grafische Gestaltung online. Finanziell ermöglicht wird das Ganze durch die Pasinger Fabrik, der Dank dafür geht an Thomas Linsmayer und Carsten Mayer. Die Sendung läuft ohne festgelegten virtuellen Eintritt. Meine Bandkollegen freuen sich aber wie ich über einen freiwilligen Obolus, entweder per Überweisung an die IBAN DE70 7015 0000 1006 3329 75 oder über den Link paypal.me/StefanNoelleDE

In der reduzierten Corona-Zeit fühlte ich mich nicht großartig inspiriert zu neuen Liedern. Ich hatte weder Lust zu lamentieren, noch zu komischer Ablenkung. Stattdessen habe ich tatsächlich Dinge gemacht, die immer zu kurz kommen: Aufräumen von Kellern, Zimmern und Desktops, Sichten und Wegwerfen, Revision dieser Webseite. Letzteres ist work in progress, hier werde ich in den kommenden Wochen noch weiterbasteln. Die Entscheidung ist nämlich gefallen, endlich das Crowdfunding für mein nächstes Album zu starten, und parallel dazu ist ein kleiner Seiten-Facelift nie verkehrt. Ein Pitch-Video für die Kampagne ist bereits in Arbeit. Sehr bald gibt es hier regelmäßige Neuigkeiten zum Fortschritt dieses Projekts.